Jeder Mensch hat so seine Geschichte, diese hier ist meine oder auch nicht?!

 

In meiner Jugend war ich schon eine kleine Rebellin. Naja, soweit man das zu meiner Zeit und in meinem Umfeld sein konnte… Man versuchte mich zu einem wohl erzogenen, immer netten und höflichen Mädchen zu erziehen. Was wohl total misslang.

Ich spiele lieber mit Autos als mit Puppen. Prügelte mich lieber mit Jungs, statt stricken und kochen zu lernen, trug meine Haare lieber kurz als nett und adrett zurecht gemacht zu sein… Eine weitere „schlimme“ Eigenschaft ist und bleibt meine Neugier auf alles und jeden *grins

Als ich „Pummelchen“ aber mit 14 Jahren meinen ersten Freund hatte, brach wohl endgültig das Weltbild meiner Familie zusammen. Dazu kam dass er gute 11 Jahre älter und daher erfahrener war, er lies mich alles herausfinden was ich wollte (und ich wollte vieles wissen). Ich hatte das Glück an einen Mann zu geraten, der relaxed und total unverkrampft mit mir umging. Es war herrlich als ich mein „erstes Mal“ mit 15 Jahren im Wald hatte. Ich konnte es kaum erwarten…   Durch Gesprächen mit Mädels aus meiner Klasse erfuhr ich erstmal das Oral bäh ist, das igitt und jenes pervers! Warum? Das konnte mir keine sagen. Also hielt ich mich da raus und ging weiter auf „Forschungsreise“. Er folgten ein paar „Versuche“ mit Gleichaltrigen, erfolglose Versuche meine Familie mich doch noch zu einem sittsamen, anständigen, jungen Fräulein zu erziehen.

Naja, es wäre ihnen fast geglückt. Immerhin heiratete ich ganz sittsam in weiß und alles schien perfekt. Doch irgendwann war es nur noch langweilig. Mein Neugier meldete sich zurück, doch leider zog mein Angetrauter da nicht mit. Für ihn war ne schnelle Nummer alle 2-3 Wochen genug. Ewig der gleiche Trott, es war ja sooo bequem und toll für ihn!

Dann kam der erste PC nach Hause und dazu das Internet! Endlich etwas Neues! Ich verbrachte viel Zeit darin, soviel neues, soviel Input… Meine Neugier bekam endlich Nahrung. Ich fing an mich mit anderen zu unterhalten. Fantasien auszutauschen und ich stellte fest, es gab noch mehr Menschen, die so dachten wie ich. Ich lebte alles nur virtuell aus, denn ich war ja eine anständige und verheiratete Frau! Irgendwann spürte ich jedoch dass diese Form der Ehe mir nicht mehr genügte und es folgte die Trennung. Nach der Zeit des Trauerns und Leidens folgte die Zeit des Entdeckens.

Wer also bin ich? Was will ich? Wo sind meine Grenzen? Darauf kann ich bis heute nur sagen, ich weiß es nicht aber es ist spannend das herauszufinden!

28.9.07 12:50

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